Verständnis von NNN-Vereinbarungen für chinesische Lieferanten
Bei Geschäften mit chinesischen Lieferanten wechseln viele Unternehmen von traditionellen Geheimhaltungsvereinbarungen (NDAs) zu Non-Use, Non-Disclosure und Non-Circumvention (NNN) Vereinbarungen. Dieser Wandel wird durch die Ineffektivität westlicher NDAs im chinesischen Rechtskontext vorangetrieben. Etwa 62 % der ausländisch verfassten NDA-Klagen werden in chinesischen Gerichten aufgrund ihrer Unvereinbarkeit mit lokalen rechtlichen Anforderungen abgewiesen. Im Gegensatz dazu werden 78 % der NNN-Vereinbarungen anerkannt, was auf eine Präferenz für Vereinbarungen hinweist, die auf chinesische Standards zugeschnitten sind.
Standard-NDAs konzentrieren sich eng darauf, die Offenlegung zu verhindern, was in China oft unzureichend ist. Die Hauptbedrohungen betreffen nicht immer die öffentliche Offenlegung, sondern vielmehr die Nutzung vertraulicher Informationen zum persönlichen Vorteil (Non-Use) und das Umgehen des ausländischen Unternehmens, um direkt mit Lieferanten oder Kunden in Kontakt zu treten (Non-Circumvention). Dies macht NNN-Vereinbarungen unerlässlich, um geistiges Eigentum (IP) in China zu schützen, insbesondere angesichts des erhöhten Risikos von IP-Diebstahl, da chinesische Fabriken wirtschaftlichen Herausforderungen gegenüberstehen.