Wichtige Funktionen für ZATCA-konforme Rechnungsgeneratoren
Ein ZATCA-konformer Rechnungsgenerator für Saudi-Arabien muss spezifische Funktionen enthalten, um die regulatorischen Anforderungen zu erfüllen und Strafen zu vermeiden. Zunächst muss er die ZATCA-Konformität für die elektronische Rechnungsstellung unterstützen, die für alle umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen im Königreich obligatorisch ist. Dies umfasst die Einhaltung der Vorgaben der Phase 1 (Generierungsphase, gültig ab dem 4. Dezember 2021) und der Phase 2 (Integrationsphase, ab dem 1. Januar 2023 in Wellen durchsetzbar). Eine entscheidende Funktion ist die QR-Code-Generierung, die auf allen elektronischen Rechnungen erforderlich ist. Für Phase 1 sind QR-Codes für vereinfachte (B2C) Rechnungen obligatorisch, während sie für Phase 2 sowohl für vereinfachte als auch für standardisierte (B2B) Rechnungen verpflichtend werden und spezifische Datenfelder wie den Namen des Verkäufers, die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, das Rechnungsdatum/-uhrzeit, die gesamte Umsatzsteuer und den Gesamtbetrag enthalten müssen. Darüber hinaus ist eine robuste Unterstützung der arabischen Sprache entscheidend, da Rechnungen in arabischer Sprache ausgestellt werden müssen, oft mit optionalen englischen Übersetzungen. Schließlich ist die Bereitschaft für Phase 2 von größter Bedeutung, da eine direkte Integration mit der Fatoora-Plattform von ZATCA über API, Echtzeitberichterstattung und die Generierung von kryptografischen Stempeln (UUID) erforderlich ist, um die Authentizität sicherzustellen und Manipulationen zu verhindern.