Wichtige Funktionen zur Einhaltung der italienischen E-Rechnung
Um sicherzustellen, dass Ihre Rechnungssoftware den italienischen Vorschriften entspricht, sollten Sie Funktionen priorisieren, die eine nahtlose Interaktion mit dem nationalen E-Rechnungssystem ermöglichen. Italien verlangt seit 2019 elektronische Rechnungen für nahezu alle inländischen Transaktionen (B2B, B2C und B2G).
- Integration mit dem Sistema di Interscambio (SdI): Ihre Software muss direkt mit dem Sistema di Interscambio (SdI) integrieren, der offiziellen Plattform der Agenzia delle Entrate. Das SdI fungiert als zentrale Drehscheibe, die alle elektronischen Rechnungen validiert und weiterleitet. Unternehmen benötigen in der Regel einen SDI-Code oder eine zertifizierte PEC-E-Mail-Adresse, um Rechnungen zu empfangen.
- Unterstützung des FatturaPA-Formats: Alle E-Rechnungen müssen im FatturaPA XML-Format erstellt werden, das die standardisierte elektronische Rechnungsstruktur ist, die von der italienischen Regierung festgelegt und mit dem europäischen Standard EN 16931 in Einklang steht. Das SdI akzeptiert nur dieses spezifische Format.
- Anforderungen an digitale Signaturen: Elektronische Rechnungen benötigen eine qualifizierte digitale Signatur (z. B. CAdES-BES oder XAdES-BES), um ihre Authentizität und Integrität zu gewährleisten. Dies ist auch eine kritische Anforderung für die konforme langfristige digitale Archivierung, die für 10 Jahre obligatorisch ist.