Wichtige Funktionen für die Einhaltung der spanischen Rechnungslegungsbestimmungen
Bei der Auswahl von Rechnungssoftware für Spanien sollten Sie Funktionen priorisieren, die eine strikte Einhaltung der lokalen Steuervorschriften gewährleisten. Ihre Software muss Verifactu-konform sein, was die Integrität, Aufbewahrung, Zugänglichkeit, Lesbarkeit, Nachverfolgbarkeit und Unveränderlichkeit von Rechnungsunterlagen garantiert. Dazu gehört die Erstellung eines einzigartigen digitalen Hashs, eines digitalen Siegels und eines digitalen Zeichens für jede Transaktion sowie die obligatorische Angabe eines "VERI*FACTU"-Labels auf Rechnungen. Obwohl das System zunächst freiwillig war, unterstützt es die kontinuierliche und automatische Übermittlung von Rechnungsdaten an die spanische Steuerbehörde (AEAT).
Darüber hinaus ist die Unterstützung des Facturae-Formats (XML-basiert, Versionen 3.2.1/3.2.2) entscheidend für Transaktionen zwischen Unternehmen und Behörden (B2G), insbesondere für Rechnungen über 5.000 €, die eine XAdES elektronische Signatur zur Authentifizierung erfordern. Die Software muss die spanischen IVA-Sätze (Mehrwertsteuer) korrekt anwenden: einen Standard von 21 %, einen ermäßigten Satz von 10 % und einen superermäßigten Satz von 4 %, sowie alle temporären Sätze. Für die IRPF (Einkommensteuer) einbehaltene Beträge beträgt der allgemeine Satz für berufliche Tätigkeiten 15 %, mit einem ermäßigten Satz von 7 % für neue autónomos (Freelancer) in den ersten drei Jahren, den die Software korrekt für Rechnungen an spanische Unternehmen berechnen sollte. Schließlich ist die Integration von QR-Codes und digitalen Signaturen unerlässlich; Rechnungen müssen einen QR-Code zur Verifizierung und eine fortgeschrittene elektronische Signatur (eIDAS für B2B, XAdES für B2G) zur Gewährleistung von Authentizität und Integrität aufweisen.