Wesentliche rechtliche Anforderungen für russische Bestellungen
Um die Konformität sicherzustellen, muss eine russische Bestellung spezifische rechtliche Elemente enthalten. Für russische juristische Personen ist es entscheidend, sowohl die INN (Individuelle Steueridentifikationsnummer) als auch die KPP (Registrierungsgrundnummer) des Lieferanten und Käufers anzugeben, da dies die primären Steueridentifikationsnummern sind und für Zahlungsaufträge und Steuerberichte obligatorisch sind. Die Mehrwertsteuer (MwSt) muss klar angegeben werden; der reguläre MwSt-Satz in Russland wird ab dem 1. Januar 2026 von 20 % auf 22 % steigen, wobei ein ermäßigter Satz von 10 % für bestimmte essentielle Güter wie Lebensmittel und Medikamente gilt. Bei internationalen Transaktionen sollte die Bestellung Zollinformationen wie den FEACN-Code (Harmonisiertes System oder HS-Code), das Ursprungsland und die vereinbarten Incoterms detailliert angeben. Alle Dokumente, einschließlich der Bestellung, müssen mit der russischen Gesetzgebung übereinstimmen und verweisen oft auf einen zugrunde liegenden ausländischen Wirtschaftsvertrag.