Verständnis der kanadischen Rechnungsregeln
Die kanadischen Rechnungsregeln erfordern, dass bestimmte Informationen auf allen Rechnungen enthalten sind, um die rechtliche Einhaltung und die ordnungsgemäße Steuererhebung sicherzustellen. Um konform und steuerlich nützlich zu sein, sollte eine Rechnung das Wort "Rechnung" deutlich anzeigen, eine eindeutige Rechnungsnummer und das Rechnungsdatum enthalten. Außerdem müssen die Namen und Adressen von Verkäufer und Käufer, eine klare Beschreibung der Waren oder Dienstleistungen, Mengen, Einzelpreise und Zwischensummen aufgeführt sein. Für steuerliche Zwecke sind der Zwischensumme vor Steuern, die anwendbaren GST/HST-Sätze, der separat ausgewiesene GST/HST-Betrag und der Gesamtbetrag (einschließlich Steuern) obligatorisch. Zahlungsbedingungen und das Fälligkeitsdatum sollten ebenfalls klar angegeben werden.
Für Unternehmen, die zur Erhebung der Goods and Services Tax (GST) oder der Harmonized Sales Tax (HST) registriert sind, muss die 15-stellige GST/HST-Registrierungsnummer auf allen Rechnungen angegeben werden. Der bundesstaatliche GST-Satz beträgt 5 % und gilt in allen Provinzen und Territorien. HST, das GST mit einer Provinzumsatzsteuer kombiniert, gilt in teilnehmenden Provinzen wie Ontario (13 %), New Brunswick, Neufundland und Labrador, Nova Scotia und Prince Edward Island (alle 15 %).
Die Berücksichtigung der Provinzumsatzsteuer (PST) ist ebenfalls entscheidend. British Columbia (7 % PST), Manitoba (7 % PST) und Saskatchewan (6 % PST) erheben PST zusätzlich zur 5 % GST. Quebec hat seine eigene Quebec Sales Tax (QST) mit einem Satz von 9,975 %, die zusätzlich zur 5 % GST angewendet wird. Wenn Sie in Quebec tätig sind, muss die QST-Registrierungsnummer ebenfalls auf Rechnungen angegeben werden. Unternehmen müssen sich als Anbieter bei den Provinzbehörden in Provinzen registrieren, die PST und/oder QST erheben, und diese Steuern gemäß den provinziellen Anforderungen abführen.