Verständnis der E-Rechnungsregeln in Israel
Das E-Rechnungssystem in Israel, ein wesentlicher Bestandteil des Gesetzes zur wirtschaftlichen Effizienz von 2023, soll die Steuertransparenz erhöhen und die Schattenwirtschaft bekämpfen, indem es strengere Kontrollen über kommerzielle Transaktionen implementiert. Diese Initiative führt ein Modell der kontinuierlichen Transaktionskontrolle (CTC) ein, das oft als "Clearance"-System bezeichnet wird und die Echtzeitvalidierung von B2B-Rechnungen durch die israelische Steuerbehörde (ITA) vor deren Ausstellung an den Käufer vorschreibt. Der rechtliche Rahmen zielt darauf ab, die Steuercompliance zu modernisieren und die Mehrwertsteuerberichterstattung zu optimieren.
Wesentliche Compliance-Anforderungen drehen sich um die obligatorische Einreichung bestimmter B2B-Rechnungen zur Genehmigung bei der ITA. Unternehmen müssen eine eindeutige Zuteilungsnummer von der ITA für Rechnungen über bestimmte Wertgrenzen erhalten. Ohne diese Zuteilungsnummer wird die Rechnung von dem Empfänger nicht als gültig für Mehrwertsteuerrückerstattungen anerkannt. Die israelische Steuerbehörde (ITA) spielt eine zentrale Rolle als Regulierungsbehörde und überwacht die E-Rechnungsregeln und deren Umsetzung. Sie stellt die SHAAM-Plattform bereit, das Computersystem, das für den Empfang, die Überprüfung und die Zuweisung dieser entscheidenden Zuteilungsnummern in Echtzeit verantwortlich ist.