Überstundenvergütungsregelungen in Indien verstehen
Die Überstundenvergütung in Indien wird durch mehrere gesetzliche Regelungen bestimmt, hauptsächlich durch das Fabrikgesetz von 1948 und das Mindestlohngesetz von 1948. Diese Vorschriften gewährleisten eine faire Vergütung für Mitarbeiter, die über die regulären Arbeitszeiten hinaus arbeiten. Laut dem OSH-Code von 2020, der ab dem 21. November 2025 die Arbeitsgesetze standardisieren wird, dürfen Mitarbeiter nicht mehr als 9 Stunden pro Tag oder 48 Stunden pro Woche arbeiten, ohne Überstundenvergütung zu erhalten. Diese Überstunden werden mit dem doppelten normalen Lohnsatz vergütet, bekannt als der doppelte Satz.
Während der nationale Standard klar ist, bieten landesspezifische Gesetze weitere Richtlinien. Zum Beispiel begrenzt das Fabrikgesetz die Überstunden auf 50 Stunden pro Quartal, während Maharashtra bis zu 125 Stunden und Telangana bis zu 144 Stunden pro Quartal erlaubt. Diese Unterschiede zu verstehen, ist entscheidend für die Einhaltung, insbesondere für Unternehmen, die in mehreren Bundesstaaten tätig sind.