Ungarns Übergang zu e-Belegen
Mit dem schrittweisen Übergang Ungarns zu digitalem Belegmanagement durch die Einführung des e-Belegsystems (e-nyugta) müssen Unternehmen sich an neue Vorschriften und Technologien anpassen. Bis September 2026 sind bestimmte Sektoren verpflichtet, e-Belege zu verwenden, die ältere Systeme bis Juli 2028 ersetzen. Dieser Übergang zielt darauf ab, die wirtschaftliche Transparenz zu erhöhen, administrative Belastungen zu reduzieren und die Betriebskosten durch Einsparungen bei Papier und Druckertinte zu senken. Unternehmen, insbesondere in Dienstleistungsbranchen wie Friseur- und Taxidiensten, müssen sich auf diese bedeutende Veränderung vorbereiten.
Das e-Belegsystem wird voraussichtlich jährlich zusätzliche 10 Milliarden HUF für den Staat generieren, indem es Steuerhinterziehung bekämpft. Um compliant zu sein, müssen Unternehmen ihre bestehenden Kassensysteme aktualisieren oder neue e-Kassensysteme erwerben, die mit der Nationalen Steuer- und Zollverwaltung (NAV) kompatibel sind. Die NAV unterstützt kleine Unternehmen, indem sie kostenlose, cloudbasierte e-Kassenanwendungen bereitstellt, die mit einem Smartphone und einem optionalen Belegdrucker verwendet werden können.