Verstehen der Rechnungsregeln im Vereinigten Königreich
Um die rechtliche Konformität im Vereinigten Königreich sicherzustellen, muss jede Rechnung, die Sie ausstellen, spezifische Informationen enthalten, unabhängig von Ihrer Unternehmensstruktur. Diese Anforderungen werden von His Majesty's Revenue and Customs (HMRC) festgelegt, um eine genaue Buchführung und Steuerberichterstattung zu erleichtern.
- Eine eindeutige Identifikationsnummer: Jede Rechnung muss eine fortlaufende Nummer haben, die das Dokument eindeutig identifiziert.
- Das Ausstellungsdatum: Das Datum, an dem die Rechnung erstellt wurde.
- Ihre Unternehmensdetails: Dazu gehören Ihr vollständiger Firmenname (sofern zutreffend, wie bei Companies House registriert), die Geschäftsadresse und Kontaktdaten. Einzelunternehmer sollten ihren Namen und jeden verwendeten Handelsnamen sowie eine UK-Adresse angeben.
- Kundendetails: Der Name und die Adresse der Person oder des Unternehmens, das Sie in Rechnung stellen.
- Eine klare Beschreibung der Waren/Dienstleistungen: Geben Sie an, wofür Sie Gebühren erheben, einschließlich Mengen und Einzelpreise.
- Das Datum der Lieferung (oder 'Steuerpunkt'): Dies ist der Zeitpunkt, zu dem die Waren oder Dienstleistungen bereitgestellt wurden, was vom Rechnungsdatum abweichen kann.
- Die berechneten Beträge: Aufgeschlüsselte Kosten und der Gesamtbetrag, der fällig ist.
- Zahlungsbedingungen: Geben Sie klar an, wann die Zahlung fällig ist, z. B. "Zahlung innerhalb von 30 Tagen."
Wenn Ihr Unternehmen eine Kapitalgesellschaft ist, müssen Sie auch Ihren vollständigen registrierten Firmennamen, die Unternehmensregistrierungsnummer und die Adresse des eingetragenen Büros angeben. Wenn Sie umsatzsteuerregistriert sind, sind zusätzliche Angaben erforderlich, die in einem späteren Abschnitt behandelt werden.