Wichtige Funktionen für die schwedische Compliance
Bei der Bewertung von Rechnungssoftware für Schweden sollten Sie Funktionen priorisieren, die die Einhaltung der nationalen E-Rechnungsstandards gewährleisten, insbesondere für Kunden im öffentlichen Sektor. Seit dem 1. April 2019 müssen alle Lieferanten an schwedische öffentliche Stellen elektronische Rechnungen ausstellen, die den europäischen Standard EN 16931 entsprechen, wobei das offizielle Format die Peppol BIS 3.0-Format ist. Während E-Rechnungen im B2B-Bereich derzeit nicht verpflichtend sind, ist ihre Nutzung weit verbreitet und wird voraussichtlich um 2030 obligatorisch, sodass es klug ist, mit Peppol-Funktionen zukunftssicher zu sein. Ihre Software muss die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Verkäufers (Momsregistreringsnummer, typischerweise beginnend mit "SE" gefolgt von 10 Ziffern und "01") genau enthalten und, wenn zutreffend, die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Kunden für Reverse-Charge-Mechanismen. Darüber hinaus sollte sie den standardmäßigen Mehrwertsteuersatz von 25% sowie ermäßigte Sätze von 12% (z.B. Lebensmittel, Hotelunterkünfte) und 6% (z.B. Personenbeförderung, Bücher) unterstützen.