Wichtige Anforderungen für chinesische Rechnungsvorlagen
Um in China rechtlich gültig zu sein, muss eine Rechnungsvorlage strikt dem Fapiao-System des Landes entsprechen, das sowohl als Rechnung als auch als Steuerbeleg dient. Die State Taxation Administration (STA) verlangt spezifische Compliance-Anforderungen für diese offiziellen Steuerrechnungen, die für die Unternehmensbuchhaltung, Steuerabzüge und zur Verhinderung von Betrug entscheidend sind. Unternehmen müssen Fapiao von der STA erhalten, bevor sie Verkäufe tätigen, was im Wesentlichen bedeutet, dass sie die Steuern im Voraus begleichen.
Obligatorische Details für chinesische Rechnungen (Fapiao) umfassen:
- Verkäufer- und Käuferinformationen: Vollständige rechtliche Namen, Steueridentifikationsnummern (TIN), Adressen und Bankkontodaten.
- Transaktionsdetails: Detaillierte Beschreibung der Waren oder Dienstleistungen, Maßeinheit, Menge, Einzelpreis und Gesamtbetrag (sowohl in Groß- als auch in Kleinbuchstaben).
- Steuerinformationen: Anwendbarer Steuersatz/Abgabenrate und der entsprechende Steuerbetrag. Besondere Mehrwertsteuer-Fapiao, die für den Abzug der Eingangssteuer verwendet werden, erfordern detailliertere Informationen, einschließlich separater steuerpflichtiger und nicht steuerpflichtiger Komponenten.
- Fapiao-Spezifika: Fapiao-Name, Code, Nummer, Ausstellungsdatum und der offizielle Rechnungsstempel (Siegel) der ausstellenden Stelle. Elektronische Fapiao (E-Fapiao) enthalten ebenfalls einen dynamischen QR-Code und eine verifizierte digitale Signatur.
Die rechtlichen Anforderungen sind streng; Nichteinhaltung kann zu erheblichen finanziellen Strafen, administrativen Sanktionen und sogar strafrechtlicher Haftung führen. Alle inländischen Transaktionen müssen mit Fapiao aufgezeichnet werden, und Unternehmen dürfen keine Fapiao für Aktivitäten außerhalb ihres registrierten Geschäftsfeldes ausstellen.