Überstunden für Angestellte: Exempt vs. Non-Exempt verstehen
Viele Menschen gehen davon aus, dass Angestellte von Überstunden ausgeschlossen sind, aber gemäß dem Fair Labor Standards Act (FLSA) ist das nicht immer der Fall. Der Unterschied zwischen exempt und non-exempt Angestellten ist entscheidend. Exempt-Angestellte, die oft unter "white collar" Ausnahmen wie Führungskräfte, Verwaltung oder Fachkräfte fallen, haben keinen Anspruch auf Überstundenvergütung, sofern sie bestimmte Kriterien erfüllen, darunter einen Gehaltsbasis-Test, einen Gehaltsniveau-Test und einen Aufgaben-Test. Ab März 2026 liegt die Mindestgehaltsgrenze für diese Ausnahmen bei 684 $ pro Woche oder 35.568 $ jährlich. Non-exempt Angestellte hingegen haben Anspruch auf Überstundenvergütung für alle Stunden, die über 40 in einer Arbeitswoche hinausgehen, berechnet mit einem Satz von mindestens 1,5-mal ihrem regulären Stundenlohn.
Für Arbeitgeber ist es wichtig, die Angestellten korrekt einzustufen, um potenzielle rechtliche Probleme zu vermeiden. Eine falsche Einstufung kann zu erheblichen finanziellen Strafen und Nachzahlungen führen. Es ist auch wichtig zu beachten, dass Landesgesetze höhere Gehaltsgrenzen oder zusätzliche Überstundenanforderungen festlegen können, die eingehalten werden müssen, wenn sie günstiger sind als die Bundesgesetze. Daher ist es entscheidend, sowohl die bundesstaatlichen als auch die landesrechtlichen Vorschriften zu verstehen, um die Einhaltung sicherzustellen.