Überstundenvergütung in Japan verstehen
Die Berechnung der Überstundenvergütung in Japan erfordert ein Verständnis des Arbeitsstandardsgesetzes, das die regulären Arbeitszeiten mit 8 Stunden pro Tag und 40 Stunden pro Woche definiert. Überstunden, bekannt als "Zangyo", sind alle Arbeiten, die über diese Grenzen hinausgehen. Um Überstunden rechtlich anzuordnen, müssen Arbeitgeber eine "Artikel 36-Vereinbarung" mit einer Gewerkschaft oder einem Arbeitnehmervertreter haben. Diese Vereinbarung, die jährlich erneuert wird, gewährleistet die Einhaltung der japanischen Arbeitsgesetze.
Die Sätze für Überstundenvergütung variieren erheblich. Für reguläre Überstunden ist ein Mindestbetrag von 25 % über dem normalen Lohn üblich. Nachtschichten, die zwischen 22:00 und 5:00 Uhr liegen, ziehen einen zusätzlichen Aufschlag von 25 % nach sich. Überstunden, die 60 Stunden im Monat überschreiten, erfordern einen Aufschlag von 50 %, der ab dem 1. April 2023 für alle Unternehmen gilt. Arbeiten an gesetzlichen Feiertagen werden mit 35 % über dem normalen Satz vergütet. Diese kombinierten Sätze können in bestimmten Szenarien, wie z.B. Nachtschichten an Feiertagen, zu Aufschlägen von 50 % bis 75 % führen.