Wichtige Compliance-Anforderungen für Rechnungen im Iran
Um sicherzustellen, dass Ihre Rechnungen den lokalen Standards im Iran entsprechen, sind mehrere wichtige Details und die Einhaltung lokaler Vorschriften erforderlich. Eine Handelsrechnung muss umfassende Informationen über die Waren, deren Wert, den Harmonisierten System (HS)-Code sowie vollständige Käufer- und Verkäuferdetails enthalten, zusammen mit den angegebenen Zahlungsbedingungen. Entscheidend ist, dass jedes Unternehmen oder jede Person, die im Iran kommerzielle Aktivitäten ausübt, einen iranischen Finanzcode, auch bekannt als Wirtschaftsausweis oder Wirtschaftscode, von der iranischen Steuerbehörde erhalten muss, ohne den Rechnungen nicht ordnungsgemäß ausgestellt oder Steuern gezahlt werden können.
- Vollständige rechtliche Namen und Adressen: Sowohl die vollständigen rechtlichen Namen als auch die Adressen von Verkäufer und Käufer müssen klar angegeben werden.
- Einzigartige Rechnungsnummer und Datum: Jede Rechnung benötigt eine einzigartige, fortlaufende Nummer und das Ausstellungsdatum zur Nachverfolgung und Dokumentation.
- Detaillierte Beschreibung der Waren/Dienstleistungen: Fügen Sie eine klare, aufgeschlüsselte Liste der bereitgestellten Produkte oder Dienstleistungen, Mengen, Einzelpreise und Gesamtbeträge hinzu.
- HS-Code: Für Waren ist der Harmonisierte System (HS)-Code obligatorisch.
- Wirtschaftscode (Steuer-ID): Der iranische Wirtschaftscode des Verkäufers ist eine grundlegende Voraussetzung für die Steuerkonformität.
- Zahlungsbedingungen und Fälligkeitsdatum: Geben Sie die Zahlungsbedingungen, akzeptierte Methoden und das Fälligkeitsdatum klar an, um Unklarheiten zu vermeiden.
- Anwendbare Steuern und Abgaben: Listen Sie alle Mehrwertsteuer (MwSt.) oder andere anwendbare Steuern und Zollgebühren klar auf.
- Währung: Geben Sie die Währung der Transaktion an.
Für Waren, die in den Iran exportiert werden, müssen Rechnungen häufig von der iranischen Botschaft und einer benannten Handelskammer im Land des Lieferanten beglaubigt werden.