Verständnis des CFDI-Formats
Der Comprobante Fiscal Digital por Internet (CFDI) ist Mexikos obligatorischer digitaler Steuerbeleg und dient als offizielle elektronische Rechnung für nahezu alle Transaktionen. Mexiko war Vorreiter bei der elektronischen Rechnungsstellung und führte 2004 sein erstes System (CFD) ein, das 2010 für große Unternehmen und bis 2014 für alle Steuerzahler verpflichtend wurde. Dieser Übergang von Papier- zu Digitalrechnungen wurde vom Servicio de Administración Tributaria (SAT), der mexikanischen Steuerbehörde, vorangetrieben, um die Erfassung und Validierung von Transaktionen zu beschleunigen, die Steuererhebung zu verbessern und Steuerhinterziehung zu reduzieren.
Wichtige Elemente, die in einer CFDI-Rechnung erforderlich sind:
- RFC (Steueridentifikationsnummer) des Ausstellers und des Empfängers, Namen und steuerlicher Wohnsitz.
- Steuerregime des Ausstellers.
- Datum und Uhrzeit der Ausstellung.
- Eine eindeutige Rechnungsfolionummer (UUID), die vom SAT nach Validierung zugewiesen wird.
- Details zu den gelieferten Waren oder Dienstleistungen, deren Kosten und berechneten Steuern.
- Die digitale Unterschrift (SELLO) des Ausstellers und der digitale Stempel des SAT/Autorisierter Zertifizierungsanbieter (PAC).
Die CFDI-Version 4.0, die ab dem 1. Januar 2023 der ausschließliche Standard wurde, brachte mehrere wesentliche Aktualisierungen mit sich. Dazu gehört die verpflichtende Angabe des Namens, des Steuerregimes und der Postleitzahl des Empfängers, zusätzliche Felder für exportierte Waren und Abschnitte für Produkte oder Dienstleistungen, die indirekten Steuern unterliegen. Außerdem wurden Fristen und Gründe für die Stornierung von Rechnungen geändert. Der SAT aktualisiert regelmäßig die CFDI 4.0-Kataloge, z. B. die, die sich auf Zolloperationen beziehen, was Unternehmen dazu zwingt, ihre Rechnungsstellungssysteme aktuell zu halten, um Validierungsfehler zu vermeiden.