Wichtige Funktionen für die italienische Rechnungsstellung
Um sicherzustellen, dass Ihr Rechnungsgenerator den italienischen Vorschriften entspricht, muss er spezifische steuerliche Anforderungen erfüllen, insbesondere in Bezug auf die elektronische Rechnungsstellung. Alle umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen in Italien, einschließlich B2B-, B2C- und B2G-Transaktionen, sind verpflichtet, Rechnungen elektronisch über die Plattform Sistema di Interscambio (SdI) auszustellen und zu empfangen. Diese elektronischen Rechnungen, bekannt als "Fattura Elettronica", müssen im FatturaPA XML-Format vorliegen.
Wichtige Compliance-Funktionen umfassen:
- Partita IVA und Steueridentifikationsnummer: Rechnungen müssen die 11-stellige Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (Partita IVA) des Anbieters und für B2C-Transaktionen den Steuercode (Codice Fiscale) des Käufers deutlich anzeigen. Wenn der Steuercode eines B2C-Kunden nicht verfügbar ist, wird ein Platzhalter wie "0000000" verwendet.
- Italienische Mehrwertsteuersätze: Der Generator muss die italienischen Mehrwertsteuersätze unterstützen: einen Standardsatz von 22 %, ermäßigte Sätze von 10 % und 5 % sowie einen superermäßigten Satz von 4 %.
- SdI-Übertragung: Das System muss das Versenden von Rechnungen über das SdI ermöglichen, das diese validiert und an die Empfänger weiterleitet. Dies umfasst grenzüberschreitende Transaktionen seit Juli 2022.
- Digitale Archivierung: Eine konforme digitale Archivierung (conservazione sostitutiva) für 10 Jahre ist obligatorisch, da einfache PDFs für steuerliche Zwecke nicht ausreichen.