Wichtige gesetzliche Anforderungen für portugiesische Quittungen
Die Sicherstellung, dass Ihre Quittungsvorlage den portugiesischen Gesetzen entspricht, ist entscheidend, um Strafen zu vermeiden und eine genaue Steuerberichterstattung zu erleichtern. Jede Quittung muss spezifische obligatorische Informationen enthalten, um rechtlich gültig zu sein.
Hier sind die kritischen Elemente:
- Lieferanten- und Kundendaten: Dazu gehören der vollständige Name (oder Firmenname), die Adresse und die Steueridentifikationsnummer (NIF - Número de Identificação Fiscal) sowohl für den Lieferanten als auch, wenn zutreffend, für den Kunden. Die NIF des Kunden ist für B2B-Transaktionen und für B2C-Verkäufe über €1.000 oder wenn der Kunde dies anfordert, unabhängig vom Betrag, obligatorisch.
- Mehrwertsteuerdetails: Quittungen müssen den anwendbaren Mehrwertsteuersatz, den steuerpflichtigen Betrag und den entsprechenden Mehrwertsteuerbetrag klar angeben. Wenn eine Ausnahme gilt, muss der rechtliche Verweis auf diese Ausnahme angegeben werden. Portugal hat einen Standard-Mehrwertsteuersatz von 23%, mit ermäßigten Sätzen für bestimmte Waren und Dienstleistungen.
- Einzigartige Identifikatoren und Formatierung:
- Fortlaufende Nummerierung: Quittungen müssen datiert und fortlaufend nummeriert sein, wobei die Nummerierung innerhalb jeder Serie einzigartig und kontinuierlich sein muss.
- ATCUD: Seit dem 1. Januar 2023 müssen alle steuerlich relevanten Dokumente, einschließlich Quittungen, einen einzigartigen Dokumentencode namens ATCUD (z.B. "ATCUD:Validierungscode-Fortlaufende Nummer") aufweisen. Dieser Code wird generiert, nachdem Sie Ihre Nummernserie den portugiesischen Steuerbehörden mitgeteilt haben.
- QR-Code: Ein QR-Code ist seit Januar 2022 auf allen Rechnungen und Quittungen obligatorisch und sollte mindestens 30x30mm groß sein, auf der ersten Seite angezeigt werden.
- Transaktionsdetails: Eine klare Beschreibung der gelieferten Waren oder Dienstleistungen, einschließlich Menge, Einzelpreise und Gesamtsummen, ist erforderlich.