Ursprünge der Zeiterfassung
Die Zeiterfassung hat ihre Wurzeln in antiken Zivilisationen, in denen die Ägypter und Babylonier zuerst Himmelskörper beobachteten, um die Zeit zu messen. Um 1500 v. Chr. verwendeten die Ägypter Sonnenuhren, um den sonnigen Tag in 10 Teile zu unterteilen, zusammen mit zwei Dämmerungsstunden, was einige der frühesten Formen der strukturierten Zeitmessung markiert. Ähnlich wurden Wasseruhren, oder Klepsydren, von Ägyptern und Griechen entwickelt, um die Zeit drinnen und nachts zu messen. Die Verwendung eines sexagesimalen (Basis-60) Systems durch die Babylonier legte die Grundlage für die moderne 60-Sekunden-Minute und die 60-Minuten-Stunde, eine Struktur, die bis heute entscheidend ist.
Um 600 v. Chr. hatten die Ägypter das Merkhet entwickelt, ein astronomisches Werkzeug, das verwendet wurde, um eine Nord-Süd-Linie zu bestimmen und nächtliche Stunden zu markieren. Diese Innovationen waren grundlegend und bildeten die Grundlage für ausgeklügeltere Zeitmessgeräte. In China wurden im 6. Jahrhundert n. Chr. Räucherstäbchenuhren verwendet, die die unterschiedlichen kulturellen Ansätze zur Zeiterfassung zeigen. Der früheste bekannte Lohnabrechnungsnachweis, der Bierrationen für Arbeiter dokumentiert, stammt aus den Jahren 3100-3000 v. Chr. und hebt die frühe Beziehung zwischen Zeiterfassung und Arbeitsmanagement hervor.