Verstehen der Ressourcennutzung in Portugal
Die Ressourcennutzung in Portugal umfasst verschiedene Aspekte wie Energie, Wasser, Materialien und Abfallmanagement. Mit einem Rückgang des primären Energieverbrauchs in Portugal um 2 % jährlich seit 2017, der bis 2024 19 Millionen Tonnen Öläquivalent (Mtoe) erreichen soll, macht das Land Fortschritte in Richtung nachhaltiger Ressourcennutzung. Dennoch bleiben Herausforderungen, insbesondere im Abfallmanagement, wo Portugal 2022 pro Kopf 510 kg kommunalen Abfall erzeugte, was leicht unter dem EU-Durchschnitt liegt. Das Verständnis dieser Kennzahlen ist entscheidend für Unternehmen, die die Ressourcenzuteilung in Portugal optimieren möchten.
Der Anteil erneuerbarer Energien in Portugal erreichte 2023 35,2 % und übertraf damit das Ziel von 2020 um 3 Punkte. Die ehrgeizigen Ziele des Landes streben bis 2030 einen Anteil von 51 % erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch an. Dennoch sind erhebliche Anstrengungen im Abfallmanagement erforderlich, wo die Recyclingquote des kommunalen Abfalls 2022 nur 30 % betrug und damit unter dem EU-Durchschnitt von 49 % lag. Diese Zahlen verdeutlichen die Bedeutung eines umfassenden Ansatzes für das Ressourcenmanagement, der sowohl lokale als auch regulatorische Überlegungen integriert.