Verständnis der Anforderungen an NDAs in Deutschland
Die Erstellung eines Non-Disclosure Agreements (NDA) in Deutschland erfordert sorgfältige Beachtung der lokalen rechtlichen Standards und spezifischen Vertraulichkeitsbedürfnisse. Ein NDA in Deutschland unterliegt hauptsächlich dem deutschen Bürgerlichen Gesetzbuch und dem Gesetz über das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, das die Bestimmungen der DSGVO integriert. Um die Durchsetzbarkeit zu gewährleisten, verlangt das deutsche Recht, dass NDAs über allgemeine Vertraulichkeitsklauseln hinausgehen. Stattdessen müssen sie die spezifischen Informationen, die geschützt werden, klar identifizieren und robuste Schutzmaßnahmen implementieren.
Ein Beispiel ist eine kürzliche Entscheidung des Landgerichts Berlin, die hervorhob, dass weit gefasste NDAs möglicherweise nicht ausreichen, um den Schutz von Geschäftsgeheimnissen zu gewährleisten. Unternehmen werden ermutigt, vertrauliche Informationen präzise zu definieren und spezifische Daten, Prozesse oder Know-how als Geschäftsgeheimnisse zu benennen sowie Maßnahmen wie kontrollierten Zugang und interne Vertraulichkeitsregeln umzusetzen. Diese Schritte sind entscheidend, insbesondere im Hinblick auf die EU-Richtlinie über Geschäftsgeheimnisse, die konkrete Maßnahmen zur Wahrung der Geheimhaltung betont.