Verständnis der e-Rechnungsregulierungen in Israel
Die e-Rechnungsregulierungen in Israel, die hauptsächlich von der israelischen Steuerbehörde (ITA) vorangetrieben werden, verlangen ein clearance-basiertes Continuous Transaction Control (CTC)-Modell für bestimmte B2B-Transaktionen. Diese Initiative, Teil des Gesetzes zur wirtschaftlichen Effizienz von 2023, zielt darauf ab, Steuerhinterziehung zu reduzieren, indem eine Echtzeit-Transparenz über kommerzielle Transaktionen geschaffen wird. Die gesetzliche Anforderung zum Versenden elektronischer Rechnungen gilt für inländische B2B-Transaktionen zwischen umsatzsteuerpflichtigen Steuerzahlern, während B2G-, B2C- und grenzüberschreitende Transaktionen derzeit von diesen verpflichtenden Anforderungen ausgenommen sind.
Die verpflichtenden Compliance-Schwellen für e-Rechnungen werden schrittweise eingeführt, basierend auf dem Rechnungsbetrag ohne Mehrwertsteuer. Die erste Phase begann am 5. Mai 2024 für Rechnungen über 25.000 Neuen Israelischen Schekeln (NIS). Diese Schwellenwerte sollen schrittweise gesenkt werden:
- 1. Januar 2025: Pflicht für Rechnungen über 20.000 NIS.
- 1. Januar 2026: Pflicht für Rechnungen über 10.000 NIS.
- 1. Juni 2026: Pflicht für Rechnungen über 5.000 NIS.
Unternehmen können das e-Rechnungssystem freiwillig für niedrigere Beträge nutzen.