Wichtige Funktionen für die israelische Compliance
Die Wahl einer Rechnungsapp für Israel bedeutet, die strikte Einhaltung lokaler Steuervorschriften zu priorisieren, die entscheidend sind, um Strafen zu vermeiden und legitime Mehrwertsteuerrückerstattungen sicherzustellen. Die bedeutendste aktuelle Entwicklung ist das verpflichtende E-Rechnungs-System, das für die meisten B2B-Transaktionen eine Zuordnungsnummer (מספר הקצאה) von der Israel Tax Authority (ITA) erfordert. Diese eindeutige Kennung, die in Echtzeit nach der Validierung der Rechnungsdaten über die SHAAM-Plattform ausgegeben wird, ist unerlässlich; ohne sie können Käufer die Vorsteuer nicht rechtmäßig abziehen.
- Echtzeit-ITA-Integration: Die App muss über eine API mit der Plattform der ITA verbunden sein, um Zuordnungsnummern für B2B-Rechnungen anzufordern und zu empfangen.
- Zuordnungsnummern-Schwellenwerte: Beachten Sie die schrittweise Umsetzung: Ab dem 1. Januar 2026 erfordern Rechnungen über 10.000 NIS (ohne Mehrwertsteuer) eine Zuordnungsnummer, die ab dem 1. Juni 2026 auf 5.000 NIS sinkt.
- Mehrwertsteuerberechnung und -berichterstattung: Stellen Sie sicher, dass die Mehrwertsteuer (VAT) in Israel korrekt berechnet wird, die am 1. Januar 2025 von 17 % auf 18 % erhöht wurde. Die App sollte die regulären Mehrwertsteuersätze, nullbesteuerte und befreite Transaktionen unterstützen.
- Rechnungsdatenanforderungen: Rechnungen müssen spezifische Details wie Namen/Adressen von Lieferanten und Kunden, die Mehrwertsteuernummer des Lieferanten, die Bezeichnungen „Steuerrechnung“ und „Autorisierter Unternehmer“, Datum, Beschreibung der Lieferungen, steuerpflichtigen Betrag, Mehrwertsteuer und Bruttobetrag enthalten. Rechnungen in Fremdwährung benötigen ebenfalls den Gegenwert in Neuen Israelischen Schekel (NIS) und den Wechselkurs.
- Digitale Archivierung: Das System sollte elektronische Rechnungen mindestens sieben Jahre lang sicher archivieren, wie gesetzlich vorgeschrieben.