Wichtige Anforderungen für brasilianische Rechnungen
Für Rechnungen in Brasilien ist die Einhaltung der lokalen Vorschriften von größter Bedeutung. Eine gültige Rechnung muss wesentliche Details wie Ihren Firmennamen, Adresse, Kontaktdaten und Steueridentifikationsnummer (CNPJ für Unternehmen oder CPF für Einzelpersonen) enthalten. Die Rechnung benötigt außerdem eine eindeutige Nummer, das Transaktionsdatum und die Uhrzeit, eine aufgeschlüsselte Liste der bereitgestellten Waren oder Dienstleistungen (einschließlich Beschreibung, Menge und Einzelpreis), die Zwischensumme, den Gesamtbetrag, die Zahlungsmethode und alle anwendbaren Steuern oder Rabatte.
Der CPF (Cadastro de Pessoas Físicas), eine 11-stellige individuelle Steuer-ID, und der CNPJ (Cadastro Nacional da Pessoa Jurídica), eine 14-stellige Unternehmenssteuer-ID, sind für alle Transaktionen entscheidend, insbesondere für Versand und Rechnungsstellung, um Verzögerungen oder Ablehnungen zu vermeiden. Ab dem 5. Januar 2026 werden digitale fiskalische Rechnungen (NFC-e) ausschließlich für Endverbraucher (CPF) verwendet, während Verkäufe an Unternehmen (CNPJ) e-Rechnungen (NF-e) erfordern. Elektronische Steuerdokumente wie NF-e (Nota Fiscal Eletrônica) für Waren und NFS-e (Nota Fiscal de Serviços Eletrônica) für Dienstleistungen sind obligatorisch, oft im XML-Format, und erfordern ein digitales Zertifikat. Der CFOP (Steuercode für Operationen und Lieferungen) ist ebenfalls wichtig, um Transaktionstypen und deren steuerliche Behandlung auf NF-e zu identifizieren.