Die sich entwickelnde Landschaft der Zeiterfassung in Spanien
Seit der Verabschiedung des königlichen Dekrets 8/2019 ist die Zeiterfassung in Spanien für alle Unternehmen gesetzlich vorgeschrieben. Diese Regelung verlangt von Unternehmen, ein System zur Erfassung der täglichen Arbeitsstunden jedes Mitarbeiters einzuführen, unabhängig von der Art des Vertrags. Ziel dieses Gesetzes ist es, Arbeitsausbeutung zu verhindern, unbezahlte Überstunden zu überwachen und die Einhaltung von Arbeitszeiten und Ruhezeiten sicherzustellen. Bei Nichteinhaltung können Geldstrafen zwischen 625 € und 187.515 € verhängt werden, die sich unter den vorgeschlagenen Reformen auf 1.000 € bis 10.000 € pro betroffenen Arbeitnehmer erhöhen können. Bis 2026 muss die gesamte Zeiterfassung digital erfolgen, um Papierzeiterfassungen zu eliminieren.
Das bevorstehende digitale Mandat unterstreicht die Notwendigkeit von Systemen, die digital, manipulationssicher und zugänglich sind. Unternehmen sind verpflichtet, Aufzeichnungen mindestens vier Jahre lang aufzubewahren, um sicherzustellen, dass sie für Mitarbeiter, Arbeitnehmervertreter und die Arbeitsinspektion verfügbar sind. Harvest bietet zwar keine speziellen Compliance-Lösungen, verfügt jedoch über robuste Zeiterfassungsfunktionen, die für den Einsatz in Spanien angepasst werden können, einschließlich mehrsprachiger Unterstützung und anpassbarer Berichterstattung.