Wichtige Funktionen für die ungarische Rechnungsstellung
Um sicherzustellen, dass Ihr Rechnungsersteller die ungarischen gesetzlichen Anforderungen erfüllt, sollten Sie Funktionen priorisieren, die die Einhaltung der Vorschriften der Nationalen Steuer- und Zollverwaltung (NAV) erleichtern. Ein entscheidender Aspekt ist die NAV-Zertifizierung oder Akkreditierung für Rechnungssoftware, die sicherstellt, dass das Tool konforme Rechnungen erstellen und nicht konforme Daten blockieren kann. Ihre gewählte Lösung muss Echtzeitberichterstattung (RTIR) an das NAV Online Számla-System unterstützen, da dies seit April 2021 für alle B2B- und B2C-Transaktionen unabhängig von der Höhe obligatorisch ist. Rechnungen müssen in einem bestimmten XML-Format für diese Echtzeitübertragung erstellt werden. Wesentliche Rechnungsdetails für B2B-Transaktionen umfassen das Ausstellungsdatum, eine eindeutige Seriennummer, vollständige Angaben zu Anbieter und Empfänger (Name, Adresse und Steueridentifikationsnummern), eine klare Beschreibung und Menge der Waren oder Dienstleistungen, das Leistungsdatum sowie umfassende Mehrwertsteuerdetails. Nichteinhaltung kann zu erheblichen Verwaltungsstrafen führen, die pro Rechnung bis zu HUF 500.000 betragen können, und ab September 2025 auf bis zu HUF 1 Million für fehlerhafte Berichterstattung steigen. Darüber hinaus müssen Rechnungen mindestens acht Jahre lang aufbewahrt werden.