Rechtliche Grundlagen der Zeiterfassung für Remote-Mitarbeiter: Bundesrechtliche Grundlagen
Ob die Zeiterfassung für Remote-Mitarbeiter legal ist, hängt von den bundesrechtlichen Bestimmungen ab. Das Fair Labor Standards Act (FLSA) verlangt eine genaue Erfassung und Vergütung aller geleisteten Arbeitsstunden von nicht befreiten Mitarbeitern, was auch für Remote-Arbeit gilt. Arbeitgeber müssen detaillierte Aufzeichnungen über geleistete Stunden und gezahlte Löhne führen und diese Aufzeichnungen mindestens drei Jahre lang aufbewahren. Ebenso erlaubt das Electronic Communications Privacy Act (ECPA) die Überwachung von Mitarbeiterkommunikationen aus legitimen geschäftlichen Gründen, vorausgesetzt, die Systeme sind im Besitz des Unternehmens. Unbefugte Abhörmaßnahmen sind jedoch weiterhin verboten.
Das U.S. Department of Labor gab 2020 Richtlinien heraus, die klarstellen, dass Arbeitgeber angemessene Verfahren zur Meldung von unplanmäßigen Arbeitsstunden im Homeoffice haben sollten. Dies gewährleistet die Einhaltung der FLSA-Vorgaben, die die Bedeutung der Vergütung aller Arbeitsstunden, auch der nicht genehmigten, betonen. Die Zeiterfassungstools von Harvest entsprechen diesen bundesrechtlichen Richtlinien, indem sie Ein-Klick-Timer und manuelle Eingaben anbieten, die Remote-Mitarbeitern zuverlässige Methoden zur Meldung ihrer geleisteten Stunden bieten.